​Glück – was macht Menschen glücklich?

Glück glücklich

Auf einer Seite die sich mit dem positiven Leben beschäftigt, darf das Thema „Glück“ auf keinen Fall fehlen. Ich denke, dass sich diese Frage jeder ab und zu stellt: Bin ich glücklich?

  • Aber, was ist Glück überhaupt?
  • Gibt es eine Definition für Glück?
  • Was macht Menschen glücklich?
  • Oder was bedeutet glücklich sein?

Dieser Frage möchte ich hier nachgehen und vielleicht ein paar Tipps zum Thema Glück geben!

Glück im Leben

Ob wir es nun Glück nennen oder Zufriedenheit, wie auch immer. Letzten Endes ist es das Thema, was uns alle im Leben beschäftigt: Was ist Glück?

Für die Einen ist es der Erfolg im Berufsleben, für die Anderen die Familie und Kinder und für den Nächsten vielleicht die absolute Unabhängigkeit

Was uns glücklich macht, liegt wohl in uns selbst.

Aber schon die alten Philosophen haben sich mit der Suche nach dem Glück beschäftigt und ihre Antworten waren, finde ich, manchmal seltsam. (Quelle: Manfred Lütz: Wie Sie unvermeidlich glücklich werden) Aber deshalb, denke ich, dass Glück auch so unterschiedlich sein kann.

Was glücklich macht haben Glücksforscher versucht herauszufinden und haben festgestellt, dass das Glück für jeden unterschiedlich sein kann. An den ersten drei Stellen stehen aber Freunde, Familie und Kinder.

Der wichtigste Faktor für das Glück ist aber das eigene Selbstvertrauen. Nur, wer sich selbst vertraut, kann auch Glück finden, denn letzten Endes liegt das Glück in uns selbst und hat etwas mit unserer eigenen Auffassung vom Leben zu tun.

Die Glücksforscher haben nämlich herausgefunden, dass Menschen, die sich selbst für glücklich halten, auch eher glücklich sind. Also so eine Art selbst offenbarende Prophezeiung. Sozusagen, wenn ich von Vornherein schon glaube, dass mir etwas Gutes passieren kann, dann sehe ich auch die guten Dinge in meinem Leben. Die Hirnforschung hat festgestellt, dass die linke Hirnhälfte bei Optimisten aktiver ist, als bei den Pessimisten. Quelle: Planet Wissen

Das heißt jetzt nicht, dass die Optimisten nur gute Dinge im Leben erleben. Nein, Schicksalsschläge gehören hier genauso zum Leben wie bei den negativ denkenden Mitmenschen. Allerdings ist der Unterschied die Reaktion auf die Geschehnisse, also wie wir Menschen etwas wegpacken.

Hier kommt der wunderbare Begriff der Resilienz ins Spiel. Unsere positive oder negative Einstellung zum Leben hilft uns, das Leben zu bewältigen und unterschiedlich auf Situationen zu reagieren. Während der Eine von dem Tod eines nahen Angehörigen vollkommen aus der Bahn geworfen wird, trauert der Andere und lebt sein Leben weiter.

Glücklich und zufrieden…

…sind aber nicht nur die Menschen mit der aktiveren linken Gehirnhälfte, sondern es ist erlernbar, also auch eine Übungssache positiv zu denken.

Hier gibt es ganz unterschiedliche Wege….. So habe ich kürzlich eine Dokumentation gesehen, wo eine Frau ihr Glück im Schweigen gesucht hat. Das kommt wohl aus der Zen-Meditation. Im Hier und Jetzt leben und spüren, was ich tue.

Das Schweigen hilft, sich selbst bewusster zu werden und nicht mehrere Dinge auf einmal zu tun. Wenn ich Gemüse schneide und mich unterhalte, dann spüre ich nicht mehr, wie ich stehe und wie das Messer durch das Gemüse geht.

Lachyoga, Dopamin und Dankbarkeit

Ich muss immer an Lachyoga denken. Menschen, die zusammen kommen, um auf eingeübte Art und Weise sich zum Lachen zu bringen und darüber einen positiven Effekt in ihrem Körper auslösen. Ich finde immer, das klingt total schräg… Aber, es funktioniert.

Selbst die Übung mit dem Stift im Mund, der die Mundwinkel nach oben zieht, führt dazu, dass im Körper positiv wirkende Botenstoffe ausgeschüttet werden, ähnlich wie in Glücksmomenten.

Ach ja, das ist noch wichtig zu sagen: Unser Körper hat einen Stoff der in Glücksmomenten ausgeschüttet wird – Dopamin (Quelle:​ Brain Effect). Unsere Aufmerksamkeit und Wohlbefinden werden dadurch gestärkt. Dauerhaft können wir deshalb auch kein Glücksgefühl empfinden, aber der Körper ist sozusagen süchtig danach.

Jeder Mensch hat einfach das Bedürfnis glücklich zu sein.

Dann habe ich kürzlich gelesen, dass es Dankbarkeitsübungen gibt, die das Glücksempfinden steigern sollen. Denn Dankbarkeit führt zu Glück. Dankbarkeit führt dazu, dass ich die kleinen Dinge im Leben wieder wahrnehmen kann und eine positivere Sichtweise auf das Leben habe und somit kann ich mich auch über mehr Dinge freuen. Wenn das Leben zu selbstverständlich wird, dann kann ich nicht mehr dankbar sein und freue mich nicht mehr so viel.

Glücklich sein lernen

Was Glück ist liegt in jedem selbst. Jeder Mensch entscheidet selbst, was er als Glück empfindet.

Ich finde, das ist ein wichtiger Faktor, denn nicht jeder Mensch bekommt in seinem Leben alle Wünsche erfüllt. So hat sich vielleicht die beste Freundin immer vorgestellt einmal einen Partner und Kinder zu haben, aber das Leben kam anders und sie ist mit Partner, aber ohne Kinder. Trotzdem ist sie glücklich. Sie hat gelernt, das im Leben anzunehmen, was sie hat und dankbar zu sein.

Das Leben läuft nicht immer rund….

Eine Anleitung zum Glücklich sein kann sicherlich niemand pauschal geben, auch wenn es eine Menge Bücher zu diesem Thema gibt. Aber ich denke, dass man ein paar Tipps für ein glückliches Leben geben kann. Was du davon annimmst, liegt in dir selbst.

Ein Faktor ist das Selbstvertrauen, vertraue dir selbst. Denn nur, wer zufrieden mit sich ist, kann sich über andere Dinge und Menschen freuen. Dann gönnst du dir sozusagen selbst auch ein Stück vom Glück.

Ein Sinn im Leben ist förderlich für das Glück. Wenn du weißt, warum du lebst und wo dein Ziel ist, dann weißt du das Leben auch zu nehmen. Aber Vorsicht! Sei nicht zu streng mit dir und deiner Zielerreichung, manche Wege sind steinig, manche Ziele zu hoch gesteckt und gerade hier ist es wichtig auch mal mit Humor an die Sache zu gehen. Fehler passieren, aber sie sind nur förderlich, wenn sie einen nicht bremsen oder umhauen, sondern, wenn man an ihnen wachsen kann.

Freundschaften sind mit Sicherheit ein wichtiges Mittel für das Glück im Leben. Ohne die anderen Menschen in unserer Umgebung, wissen wir ja eigentlich gar nicht so genau wer wir sind und was wir sind.

Das Miteinander macht doch das Leben erst bunt.

Auch, wenn es Freunde gibt, die vielleicht manchmal anstrengend sind, so sollten wir doch immer gucken, wo uns unsere Freunde gut tun und wir Spaß haben.

Ich finde es auch immer wichtig zu wissen, dass das Leben sehr wechselhaft ist. Deshalb gibt es Menschen, die begleiten einen nur einen kurzen Wegabschnitt und andere, die einen ganz lange begleiten, manchmal ein Leben lang. Beide Arten von Freundschaften sind wertvoll.

Aber wir sollten, den Freunden, die einen anderen Weg gegangen sind, nicht lange nachtrauern. Manchmal passt es dann im Leben nicht mehr.

Vielleicht kreuzt sich der Weg aber auch an anderer Stelle wieder und dann ist es wunderbar, wenn  du an alte Erinnerungen anknüpfen kannst. Freunde können wunderbar unterschiedlich sein. Manche Menschen haben einen riesigen Freundeskreis, andere eine kleine ausgewählte Gruppe. Das soll jeder für sich selbst entscheiden. Gut ist nur, ab und zu sollten wir überprüfen, ob uns die sogenannten Freunde noch gut tun.

Der Weg zum Glück

  • Führt der Weg zum Glück, denn nun nur über eine erhöhte Dopaminausschüttung?
  • Also über den Genuss bestimmter Lebensmittel oder Sex? Wirkung von Dopamin siehe: ​Wirkung Dopamin

Es gibt Wissenschaftler, die behaupten, dass 50% unseres Glücks durch die Gene bedingt sind, 10% unseres Glücks durch unsere Äußerlichkeiten ausgemacht werden und 40 % unseres Glücks von uns selbst beeinflussbar ist. (Siehe hierzu: Glücksforschung) Aber diese 40%, die wir selbst beeinflussen können, bedeuten, dass wir selbst den Weg zum Glück finden können. Aber wie?

Hier gibt es unterschiedliche Ideen:

Zum Beispiel die Glückmeditation*

Glück, Meditation

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Durch  diese Meditation sollen unterbewusste Blockaden gelöst werden und dazu führen, dass du das Leben mit Zufriedenheit und Freude genießen kannst. Hier wird mit Suggestionen gearbeitet, also eine Manipulation des Unterbewusstseins vorgenommen, die dazu führen soll, dass du deine negativen Blockaden ablegst und mehr Lachen und Leichtigkeit in dein Leben bringst.

Ich finde, dass klingt nach einer einfachen Methode und wer dafür zugänglich ist, der mag für diesen kleinen Preis mehr Glück in seinem Leben finden.

Glücksmeditation angeleitet auf einer CD ist vielleicht nicht für jedermann etwas. Da gibt es natürlich noch umfangreichere Möglichkeiten und Angebote. Ich selbst bin ja ein großer Freund von Yoga und Achtsamkeitsübungen, auch, wenn ich früher darüber gelacht habe, weiß ich in der Zwischenzeit um die positive Wirkung. Deshalb spricht mich besonders das Programm von Seelenschokolade an, die ein Online-Seminar zum Glück anbietet.​

Glück

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Übungen aus der Positiven Psychologie und dem Yoga sowie die Förderung der Achtsamkeit sollen zu mehr Balance und positiven Denken führen. Laut der Seelenschokolade ist ein erfülltes Leben auf 5 Säulen aufgebaut, die hier vermittelt werden. Hier kannst du nach eigener Zeiteinteilung die Übungen und Anleitungen lesen und durchführen. Die Wirtschaftspsychologin hat sich umfangreich mit dem Thema Glück beschäftigt.

Buch „Glücklich sein“

Ich lese ja auch gerne mal ein Buch und zu dem Thema Glück, gibt es natürlich eine ganze Menge an Literatur. Von meiner Seite würde ich immer Eckart von Hirschhausen empfehlen: „Glück kommt selten allein“.

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​Eine humorvolle Auseinandersetzung mit dem Thema Glück auf verschiedenen Ebenen, in dem man sich oft selbst wiedererkennt. Natürlich gibt es dieses Buch auch als Hörbuchversion​.

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In meinem Studium der Erziehungswissenschaften war Paul Watzlawick für mich eine wichtige Grundlage. Seine „Anleitung zum Unglücklichsein“ zeigt sehr gut auf wie oft wir mit uns selbst so beschäftigt sind und uns über das was die Anderen denken Gedanken machen, das wir am Ende unglücklich sind, weil unser Kopf zu viel denkt.

Klingt verrückt. Aber so ist das oft mit unserem Kopf, der so rund ist, dass die Gedanken darin kreisen und uns in einen negativen Strudel ziehen. Auch für dieses Buch musst du Humor und Selbstkritik mitbringen, um zu erkennen wo deine Schwäche liegt, die dich in negatives Denken bringt. ​

Gut zu lesen, ein wenig esoterisch und dennoch gefüllt mit hilfreichen Tipps, ist das Buch von Pierre Franckh: „Einfach glücklich sein!“​

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Ich hatte mal einen Chef, der jeden Mitarbeiter beim Firmenauftaktseminar einen Luftballon mit seinen Wünschen ans Universum schicken ließ. Als ich dies meinem Vater erzählte, kannte er sofort den Hintergrund und gab mir das Buch „Erfolgreich wünschen“ von Pierre Franckh.

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Aus dem Leben geschrieben, sind seine Bücher leicht zu lesen und haben mir die Tür zu dem etwas esoterischen Zugang zum Thema Glück geöffnet. Für mich steht hinter all dem sich selbst zu vertrauen, nur etwas anders ausgedrückt.

Bei meiner Recherche zu diesem Artikel bin ich immer wieder darauf gestoßen, dass Dankbarkeitsübungen helfen das Glück zu finden. Und ich glaube, dass dieser Aspekt wichtig ist, um glücklich zu werden, dankbar sein.

Denn nur, wenn wir die kleinen Dinge schätzen lernen, können wir das Leben positiv sehen.

Wie oft passieren große Dinge?

Kleine Dinge sind so alltäglich und werden leider oft übersehen. Ich habe schon oft vor diesem Buch gestanden und es ist mir auch schon öfters empfohlen worden: Das große Glück der kleinen Dinge: wie Dankbarkeit mein Leben veränderte​. Leider hat es noch nicht den Weg auf meinen Nachttisch gefunden.

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​Endlich glücklich …

… nach diesem Artikel? Wahrscheinlich nicht, aber vielleicht ist dir ein wenig klarer geworden, dass es in dir und deinen Gedanken liegt, ob und wie du glücklich bist.

Es ist deine Entscheidung, was du gut in deinem Leben findest und wann es nur Regenwolken für dich gibt? Aber vielleicht hat mein Artikel dir ein paar Anregungen zum Nachdenken oder auf den Weg machen gegeben.

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