5 Fakten wie du deinen Weg nicht aus den Augen verlierst

Heute Morgen habe ich im Radio den Song von FM Laeti „Doesn`t have to be that way“ ​ gehört.  Das hat mich total angesprochen. Es gibt so Tage oder Zeiten, da merke ich: der Alltag hat mich voll im Griff. Dann funktioniere ich nur noch und reagiere. Ich bin total fremdgesteuert. Beruf, Kinder, Haushalt, Ehrenamt, … alles nimmt Überhand.

Der Text sagt sowas wie: Aber es muss nicht so weit kommen. Ich möchte meinen Weg nicht aus den Augen verlieren.

Die Windrichtung kann nicht geändert werden

Ich habe mich für all diese Dinge entschieden, die meinen Alltag ausmachen.

Dennoch gibt es Zeiten, da fühle ich mich fremdgesteuert. Da fühle ich mich nicht am richtigen Platz.

  • Ich genieße nicht mehr. Ich kann die schönen Dinge nicht mehr sehen.

Das sind die Tage, da ist es so weit gekommen. Da habe ich mein Ziel aus den Augen verloren. In diesen Zeiten reagiere ich auf alles, was da von außen kommt. In diesen Zeiten denke ich nicht darüber nach, wo ich stehe und was ich will, sondern agiere aus mir heraus.

Ich kann mich auf mich verlassen. Aber, wenn ich nicht achtsam bin, dann komme ich schon häufiger mal in Situationen, die ich gerne anders gehabt hätte … 

Kennst du das, wenn du dich in den Dingen verlierst? Der Ärger über die Arbeitskollegen oder die Situation auf der Arbeit ist so groß, dass es ständig die Gedanken beherrscht. Eine Freundin hat mir mal einen Block mit Sprüchen geschenkt. Und als ich kürzlich in dieser Situation war, dass die beruflichen Geschehnisse mich total gefangen hielten, hatte mein Sohn das Bild mit der Rakete ausgewählt. Der einfache Vers dort, holte mich wieder runter: „Vom Mond aus betrachtet spielt das Ganze überhaupt keine Rolle.“

Genauso ist es.

Und dann habe ich darüber nachgedacht, was vom Mond aus betrachtet für mich eigentlich wichtig ist. Dabei bin ich zu 5 Erkenntnissen gekommen.

FAKT Nr.1: Ich muss mir mein Ziel immer wieder bewusst machen!

Kennst du das: wenn du durch den Wald gehst und du weißt gar nicht so richtig wohin? Mir macht das immer ein mulmiges Gefühl. Ich muss bei Wanderungen immer eine grobe Richtung haben. Denn mein Gefühl von Himmelsrichtungen ist absolut nicht vorhanden. Es gibt dieser kleinen Wegweiser, die als Zeichen verteilt sind, wenn man eine bestimmte Strecke laufen möchte. Diese kleinen Zeichen geben mit Sicherheit.

Genau so ist das mit dem eigenen Ziel. Jeden Tag ein Gedanke daran hilft, das Ziel vor Augen zu behalten. Deshalb ist es immer gut, sich das Ziel aufzumalen. Visualisieren ist das Zauberwort. Dafür ist es gut das Ziel möglichst konkret auszuformulieren und genaue Vorstellungen zu haben.

Mach dir die schönen Dinge bewusst!

Wenn es besonders blöd ist und der Weg zum Ziel so anstrengend erscheint, dann hilft es mir, wenn ich mir ansehe, was ich schon erreicht habe. Welche Schritte ich schon gegangen bin. Also, wie auf der Wanderung durch den Wald die Pflanzen, Bäume, die Aussicht und die Schönheit anblicken – hinschauen. Auch, wenn du erst am Anfang deines Weges stehst, gibt es immer bereits kleine Erfolge, die du erreicht hast: der Plan steht, der Gedanke ist da -  all dieses sind schon einmal Schritte in die richtige Richtung.

  • Warum hast du dich dafür entschieden? 
  • Was ist gut daran?
  • Was wird besser dadurch?

FAKT Nr.2: Stelle den Ärger ab! Nimm den Ärger der anderen nicht an.

Als ich eben berichtet habe, dass ich nur noch reagiere – dann stecke ich ganz oft in einer Schleife von Ärger. Diese Seite hier, haben wir ganz bewusst „sei positiv“ genannt. Wir finden, dass es viel zu viel Ärger, Groll und Neid in unserer Gesellschaft gibt.

Das schlimme ist, dass dieser ansteckend wie eine Erkältung ist. Du brauchst nur die Türklinke des Büros eines verärgerten Kollegen berühren und hast den Ärger, genauso wie die Erkältung mitgenommen, wenn dein Immunsystem gerade nicht stark genug ist.

Mein Sohn saß heute Morgen voller Ärger in unserer Küche. Ich habe ihm gesagt, dass er besser rausgeht, denn die Milch wird schlecht und die Wurst wird sauer – so viel schlechte Stimmung hat er verbreitet. Zum Glück hat ihn das zum Lachen gebracht. Hätte ich den Ärger meines Sohnes angenommen, dann hätte es wahrscheinlich Streit gegeben.

Leider unterdrücken wir unsere Sensoren meistens, deshalb fühlen wir uns schlecht und können nicht benennen woher es kommt. Das menschliche Miteinander beeinflusst uns oft mehr, als jeder Mensch zugeben möchte. Funktionieren unsere Abwehrkräfte nicht gut, ist unser Alltag geprägt von den emotional gesteuerten Mitmenschen. Meiner Meinung nach ist es im Büro nicht höflich alle an seiner persönlichen Situation teilhaben zu lassen, aber es gibt Menschen die können nicht anders.

  • Stärke dein Immunsystem gegen Ärger.
  • Baue positive Kräfte auf.
  • Humor hilft.

FAKT Nr.3: Sage Dir selbst gute Dinge!

Das hilft mir immer ganz besonders. Und, wenn ich in diesem Autopilotenmodus bin, dann vergesse ich das auch meistens. Sich selbst guten Mut zuzusprechen, wirkt Wunder für die Seele. Einige sind der Meinung, dass wenn man 30 Tage hintereinander etwas trainiert, dann ist es Gewohnheit. Genauso ist es mit den positiven Affirmationen. Umso öfter Du Dir etwas Gutes sagst, umso schneller geht es in Dein Blut über und Du glaubst auch daran.

Jeder Mensch hat so seine Erfahrungen im Leben und leider neigen wir -  insbesondere Frauen -  immer wieder ganz stark dazu uns selbst schlecht zu machen. Unser Kopf sagt uns eher negative Dinge und zieht sich an den schlechten Leistungen auf, als das wir auf da Gute in uns schauen.

Also, musst Du es bewusst machen. Richtig gut funktioniert das, wenn ich es mir aufschreibe. Und dann hole ich diese Affirmationen wieder heraus, wenn ich sie brauche und dann sage ich sie mir jeden Morgen vor dem Spiegel. Das hilft – manchmal ist auch dreimal täglich nötig. Es muss ja niemand außer Dir wissen, dass Du Dir da etwas richtig Gutes sagst.

Ich habe auf meiner Toilette diesen Spruch hängen: Egal, was du tust, irgendjemand findet es sowieso scheiße. Genauso ist es.

Aber es hilft mir nicht über die Meinung der Anderen nachzudenken. Solltest Du Dich zu sehr mit der Meinung der anderen Menschen beschäftigen, wirst Du Deine Ziele nie erreichen. Bilde Dir Deine eigene Meinung über Dich und über das, was Du erreichen möchtest.

FAKT Nr.4: Visualisiere Deinen Weg!

Male, bastle, schreibe … wie auch immer. Mache Dir ein Bild mit Worten, mit Zeichnungen oder als Collage von dem, was Du erreichen willst. Und dann hänge es so auf oder hefte es so ab, dass Du es regelmäßig rausholen und Dir ansehen kannst. Und insbesondere, wenn die Zeiten kommen, in denen der Weg schwer, kompliziert und undurchdringlich erscheint, dann nimmst Du dieses Bild in die Hand. Die meisten Dinge sind nicht einfach zu erreichen.

Gestern habe ich im Radio einen Bericht über den Autoentwickler Benz gehört. Er hat wohl 6 Jahre gebraucht, um seine Entwicklung fertig zu stellen. Seiner Familie ging es in dieser Zeit nicht so richtig gut und sie hatten nicht viel Geld, aber er ist nicht von seinem Weg abgekommen. Insbesondere  hat mich beeindruckt, dass seine Frau ihn immer unterstützt hat.

FAKT Nr.5: Baue dir Genießerminuten ein!

Genau! Vergiss nie das Leben zu genießen.

Es ist viel zu kurz um sich zu ärgern oder sich ständig Stress zu machen. Gerade, wenn Du das Gefühl hast, Du hast keine Zeit, nimm Dir Zeit für einen schönen Kaffee oder einen Tee. Setz Dich ein paar Minuten hin, gönn Dir eine Pause und schau den Vögeln zu oder einfach in die Natur. Ich finde Vögel haben so etwas Beruhigendes. Sie sind verspielt und fleißig zugleich. Auf mich wirken Vögel immer fröhlich. Genauso möchte ich eigentlich auch sein.

Diese Genießerzeiten sind ganz wichtig. Ab und an einfach mal etwas tun, das entspannt und nicht an die Sorgen denken. Meine Freundin hat mir kürzlich erzählt, dass sie ein Seminar zum Umgang mit den eigenen Finanzen besucht hat. Das Wichtigste, das sie mitgenommen hat, ist, dass man sich monatlich ein Budget für Vergnügen geben soll, damit man das Leben genießen kann.

Menschen, die sich kein Geld für den Genuss zur Verfügung stellen, haben große Schwierigkeiten damit ihr Geld zu vermehren. Die Theorie finde ich interessant. Diese trifft genau meine Meinung. Ich denke, dass es wichtig ist, sich etwas zu gönnen.

FAZIT:

Siehst Du: es ist gar nicht so schwer, seine Ziele vor Augen zu behalten.

Zuerst machst Du sie Dir bewusst. Das ist der Moment in dem Du merkst: Wo bin ich hier eigentlich und was mache ich gerade?

Dann packst Du den ganzen Ärger weg, denn der vermiest nur das Leben und hilft kein Stück weiter.

Danach sprichst Du Dir selbst Mut zu und sagst Dir regelmäßig – mindestens 30 Tage ein paar richtig gute aufbauende Sätze.

Im Anschluss malst oder schreibst Du alles auf, damit Du besser daran arbeiten kannst und es beim nächsten Mal schneller präsent hast.

Und zum Schluss gönnst Du Dir so richtig was! Das machst Du am besten regelmäßig. Ich finde die Idee mit dem monatlichen Vergnügungsbudget super.

Ja, sicher, das ist alles mit Arbeit und persönlicher Auseinandersetzung verbunden. Wenn Du das alles nicht willst, dann bleib in Deinem Ärger stecken und lass Deine Ziele fallen. Klingt auch doof – oder?

Sei positiv und genieße das Leben. Es hat niemand gesagt, dass es leicht ist und Dir alles zufliegt. Dennoch ist es machbar und kann eine Menge Spaß machen!

Sei Positiv!

Sonja & Ute


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